Steinkohlekraftwerk Hamburg

Neubau des Kraftwerkes Hamburg
Auftraggeber:Wayss & Freytag Ingenieurbau, AG Bereich Nord, Hr. Holzinger
Projektanschrift:
Moorburger Elbdeich 76
21079 Hamburg
Baukosten:1,23 Mio Euro
Bauzeit:2007 - 2011

Beteiligte Gesellschaften: SKP Ingenieure

Die Vattenfall Europe Generation AG beabsichtigt den Bau und Betrieb eines neuen Steinkohlekraftwerkes als Doppelblockanlage.Geplant ist die Erzeugung von elektrischer Energie und Fernwärme im Grundlastbetrieb bei einer  elektrischen Brutto-Leistung von 2 X 820 MW und einer elektrischen Fernwärmeleistung von 450 MW. Das Kraftwerk wird  konventionell als Doppelblock, bestehend aus 2 Dampfkesselanlagen mit Staubfeuerung, DeNOx-Anlage, Elektrofiltern, Rauchgasentschwefelungsanlagen (Nassverfahren), 2 Dampfturbinen und Nebenanlagen ausgeführt. Mit dem Bau und der zugehörigen Ausführungsplanung der Bauwerke der Hauptanlage und dem überwiegenden 07.04.2010 Teil der Bauwerke  der  Nebenanlagen wurde die Wayss & Freytag Ingenierbau AG beauftragt. Die Specht, Kalleja + Partner GmbH wurde in der Gemeinschaft mit der Hoch und Tiefbau-Planungsgesellschaft Schröder GmbH als ARGE mit der Erstellung der  Ausführungsplanung für die Stahlbetonbauwerke von der Wayss & Freytag AG beauftragt. Die im Folgenden beschriebenen  Bauwerke wurden von der Specht, Kalleja + Partner GmbH geplant. Das Maschinenhaus beinhaltet den Turbinensatz für die  Blöcke A und B. Es besitzt eine Gesamtlänge von 135 m und eine Breite von 50 m. Die Stahlbetonkonstruktion wird bis zu einer Höhe von 22 m über der gesamten Gebäudefläche ausgeführt. Im Zwischenbau, einem Gebäudeteil der den  Übergang zum Dampferzeugergebäude darstellt, beträgt die Gesamthöhe der Stahlbetonkonstruktion 55 m. Über den Stahlbetonebenen wird ein Hallenbau als Stahlkonstruktion bis zu einer Höhe von insgesmat 72 m fortgeführt. Das Gebäude wird durch Stahlbetonrahmen ausgesteift. Das Maschinenhaus wird durch einen separat erichteten 110 m hohen  Treppentrum erschlossen. Die Ausführungsstatik des Treppenturms, in der für die von der Bauausführung bevorzugten Gleitbauweise wurde, von SKP als zusätzliche Leistung erstellt. Die Schaltanlagen- und Wartengebäude der Blöcke A und B schließen jeweils giebelseitig, durch Bauwerksfugen getrennt, an das Maschinenhaus an. Die Abmessungen betragen je Gebäude ca.57 m Länge x 30 m Breite x 45 m Höhe. Die Stahlbetongebäude werden durch Wandschieben ausgesteift. 
Die Stahlbetonbodenplatte der Hauptanlage variiert zwischen 2 m und 3 m dicken Bereichen. Zur Anbindung von verschiedenen Anlagenkomponenten an die Hauptanlage werden unterirdische Kabelkanäle mit einer Länge von insgesamt ca. 300 m hergestellt. Der Standardquerschnitt der zweigeteilten Kabelkanäle beträgt bis zu 5 x 4 m. Die Höhenlage der Kanäle variiert stark, da sie infolge von Überschneidungen mit Hauptkühlwasserleitungen, erdverlegten
Ver- und Entsorgungsleitungen angepaßt werden müssen. Insgesamt wurden über 1200 Ausführungspläne, überwiegend  im Format DIN A0, durch Specht, Kalleja + Partner GmbH erstellt.    

Steinkohlekraftwerk Hamburg
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