Frühreaktionen beim Beschichten von Betonflächen mit Neigung zur Alkali-Kieselsäure-Reaktion

Kategorie:Veröffentlichung
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. André Molkenthin
Specht, Kalleja + Partner GmbH, Berlin
molkenthin@skp-ingnieure.com

Dipl.-Phys. Gerd Wilsch
Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung, Berlin
gerd.wilsch@bam.de

Veröffentlichungsdatum:02. und 03. Februar 2010
Wo veröffentlicht:Vortrag anlässlich des 4. Kolloquiums Verkehrsbauten in der Technischen Akademie Esslingen gehalten

Das Beschichten von Betonflächen, die eine hohe Neigung zur Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) zeigen, stellt besondere Anforderungen an die verwendeten Materialien, die Vorerkundung, das Instandsetzungskonzept sowie die Ausführung bzw. Verarbeitung der Beschichtungswerkstoffe. Erschwerend kommt hinzu, dass eine AKR oft nicht erkannt oder wesentlich unterschätzt wird. Dieser Schadensprozess kann jedoch unter fördernden Randbedingungen erhebliche Schäden an instand gesetzten Betonflächen hervorrufen. In letzter Zeit häufen sich die Informationen über Frühreaktionen zwischen der oberflächennahen Randzone des Betons und bestimmten Grundiermaterialien.

Der nachstehende Beitrag berichtet über Untersuchungsergebnisse mit ausgewählten Grundier- und Beschichtungsmaterialien auf Betonen, die zu einer frühreaktiven AKR neigen. Die Versuche zeigen, dass eine Reaktion des Grundiermaterials mit der reaktiven, amorphen Kieselsäure aus der Gesteinskörnung nur bei ausgesuchten Grundierungen auftreten kann. Selbst unter den verschärfenden Reaktionsbedingungen einer Nebelkammerlagerung können kunststoffmodifizierte Grundierungen kaum freie Alkalien für die Entfachung der AKR bereitstellen sowie ein Anlösen der amorphen Kieselsäure hervorrufen.

Inhalte des Vortrags

  1. Schadenspotential der Alkali-Kieselsäure-Reaktion
  2. Schadensfall und Vorüberlegungen
  3. Versuchsprogramm
  4. Untersuchungsmethoden
  5. Ergebnisse

Ausführliche Informationen können Sie dem beigefügten PDF entnehmen.

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